29. März 2015

DIY - Tutorial - Splash

Hier findest du einen kleinen Einblick in die Splash- Fotografie. Nachdem ich im letzen Jahr einige dieser Fotos im Netz bestaunt hatte, wollte ich diese unbedingt selber ausprobieren.

Zusammen mit meinen zwei Fotografiekolleginnen (unser gemeinsamer Blog heisst www.nikoten4.blogspot.ch) haben wir einen Nachmittag lang mit Wein herum experimentiert. Anstatt den Wein wie gewöhnlich zu trinken, brachten wir ein wenig Bewegung ins Spiel. Das Ergebnis habe ich beim letzten post gezeigt.


Ein wenig Bastelarbeit vorab
  • 2 Bretter 
  • 1-2 Scharniere und Schrauben 
  • Moosgummi 
  • Sekundenkleber 
  • Weinglas 
  • Wein oder andere bunte Flüssigkeiten 
  • Gel-Kugeln oder kleine leichte Gegenstände 
  • Viel Abdeckfolie ;-)







Ich habe ein beschichtetes Brett gewählt, sodass sich später das Glas ein wenig am Boden spiegelt. Die Scharniere an den Brettern festschrauben und das Weinglas mittels Sekundenkleber in der Mitte des Bretts festkleben und gut aushärten lassen. Das Moosgummi wird zwischen die Bretter gelegt, damit der Aufprall später abgefedert wird. Falls ihr Kinder habt, könnt ihr euch ein wenig Knete von ihnen stibitzen und diese zur Dämpfung verwenden. Nun müsst ihr nur noch den ganzen Raum mit Folie abdecken, sofern ihr später kein bleibendes Kunstwerk in Form von Weinflecken an den Wänden haben möchtet;-)



Was vorhanden sein sollte 
  • Kamera 
  • Stativ 
  • Funk- oder Kabelauslöser 
  • 2 Systemblitze oder Studioblitz 
  • Tisch 
  • 2 schwarze Reflektoren (dunkler Karton etc.) 
  • Weisser Hintergrund (Tuch, Karton etc.)









Splash- Wein: Die Kamera auf ein Stativ montieren, die zwei Systemblitze (Aufsteckblitze) unter dem Tisch platzieren und in Richtung Hintergrund ausrichten. Zwei schwarze Reflektoren links und rechts neben dem Glas stellen, um später eine schönere Glaskontur zu erhalten.
Kameraeinstellung, Blende f8 bei einer Zeit von 1/200 und ISO 400.

Splash- Gel-Kugeln: Anders als bei den Splash- Fotografien mit Wein versuchte ich später das Ganze mit einem Studioblitz umzusetzen. Hier kann man gut erkennen, dass die Blitze unterschiedliche Abbrennzeiten haben und die Kugeln in ihrer Bewegung etwas unschärfer sind.


Nachbearbeitung am Computer
Mit den üblichen Programmen ist dies schnell gemacht. Weissabgleich anpassen, Kontrast, Farbe und Schärfe.

Los gehts
Falls ihr alleine sein solltet, mit einer Hand das Brett anheben und fallen lassen und mit der anderen im richtigen Moment per Funkauslöser abdrücken. Dies braucht ein wenig Koordination und Übung, aber ihr werdet schnell merken wann der richtige Zeitpunkt ist. Abgesehen von der grossen Sauerei macht es jede Menge Spass:-)

Liebe Grüsse an Maike und Mary




Eine kleine Anmerkung noch, es gibt sicherlich mehrere Möglichkeiten solche Fotos zu erstellen, wir haben uns für die beschriebene entschieden.

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